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Kollateralschäden der Gerechtigkeit

14,90

Format: Taschenbuch (Edition Science & Culture)
Erschienen: 5.01.2017
Seitenzahl: 120
ISBN: 978-3-944953-52-6

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Walter Delabar,
Kollateralschäden der Gerechtigkeit.

Inszenierungen von Recht und Gerechtigkeit im Kriminalroman

Es gibt im Krimigenre eine Tendenz, die Tat nicht nur aufzuklären, sondern auch den Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist jeweils unterschiedlich gelöst, manchmal dreist und ohne Rücksicht auf Verluste, manchmal ironisch oder durch Zweifel gebrochen, manchmal müssen auch die Erzählung oder das Geschehen die Verantwortung dafür übernehmen, dass der Täter am Ende zu Fall kommt. Auffallend ist nur, dass sie nicht mehr dem Rechtssystem überantwortet werden.

Die vorliegende Sammlung von Besprechungen versucht das über die Texte hinweg erkennbare Denk-, Argumentations- und Handlungsschema zu umreißen.

ZUM AUTOR

Prof. Dr. Walter Delabar ist apl. Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Leibniz-Universität Hannover. Arbeitsschwerpunkte: Aufklärung, Kleist, Büchner, proletarische Literatur, Biographien, antifaschistische Literatur, Fachdidaktik, Lyrik der Moderne. (siehe: www.delabar.net)

INHALT

Vorwort

– Facetten des Rechtssystems

Roger Smith: Kap der Finsternis
Mike Nicol: Payback
Robert B. Parker: Der stille Schüler
David Peace: 1974
Kate Atkinson: Das vergessene Kind

– Erschütterungen des Rechtssystems

Arne Dahl: Dunkelziffer
Michael Connelly: Vergessene Stimmen
Michael Connelly: Vergessene Stimmen
Jo Nesbø: Der Erlöser
Marek Krajewski
Marek Krajewski: Festung Breslau
Ferdinand von Schirach: Tabu

– Selbstjustiz und Rache

Einzlkind: Billy
Mechtild Borrmann: Mitten in der Stadt
Bernhard Jaumann: Die Stunde des Schakals
Deon Meyer: Der Atem des Jägers
Ian Rankin: Mädchengrab
Leif GW Persson
Reginald Hill: Rache verjährt nicht
Thomas Weiss: Tod eines Trüffelschweins
Rainer Gross: Kettenacker

– Schuld und Sühne

Joseph Kanon: Stadt ohne Gedächtnis
Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht.
Oliver Bottini: Der kalte Traum
Matthew Stokoe: Empty Mile
Scott Turow: Befangen
Robert Wilson: Stirb für mich

– Außerhalb der Rechtsnorm

Tana French: Grabesgrün
Pete Dexter: Paris Trout
Carlo Lucarelli: Bestie
James Ellroy: Perfidia
Dominique Manotti: Einschlägig bekannt

– Gut und Böse

Lawrence Block: Verluste
C.J. Box: Blutschnee
Jerome Charyn: Unter dem Auge Gottes
James Crumley: Land der Lügen
Andrew Gross: Blut und Lüge
Dennis Lehane: In der Nacht

– Die Gerechtigkeit siegt

Michael Connelly: Der Mandant
Michael Connelly: Spur der toten Mädchen
Nick Brownlee: Mord in Mobasa

Nachwort