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Ünner de Nöötboom

6,90

Format: Taschenbuch
Erschienen: 15.09.2014
Seitenzahl: 56
ISBN: 978-3-944953-25-0

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Günther Fischbeck:
Ünner de Nöötboom. Plattdüütsche Vertellsels

„Up den Hoff dor steiht een Nöötboom. De steiht dor al lang. lk stah ünner den Nöötboom un kumm so in dat Sinneeren. De Hoff is nu een Parkplatz, dor staht nu Autos. Fröher wer dat een Gaarn, wo wi at Kinner speelt hefft. Dat oole Huus mit den Gaarn is verköfft un dor steiht nu een neeget Huus. lk stah dor to sinneeren ünner den Nöötboom un denk an mien Kinnertied. Och du Nöötboom, wenn du vertellen kunst, dat würd een dicket Book. Och ja. Drööm ik? Wees mol still, snackt dor nich een? Jo, dor snackt een, höör mol nipp to.“

Günther Fischbeck (1913 – 2001) hat die meiste Zeit seines Lebens in Oldenburg verbracht, genauer gesagt, an der Nadorster- und Lambertistraße. „Georg Fischbeck Maler“ konnte man über dem Portal seines Elternhauses lesen, das mehr als 150 Jahre lang an der Nadorster Str. 103 stand – sein Vater (und zuvor auch dessen Großvater) waren Malermeister.

Rund um die Nadorsterstraße spielen die meisten der Geschichten, die Fischbeck im Oldenburger Platt aufgeschrieben hat – manche stammen aus seiner Kinder- und Jugendzeit in den Zehner- und Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, manche auch aus späteren Jahren. Dieses Büchlein richtet sich insbesondere an alle Oldenburgerinnen und Oldenburger, die sich für die Lokalgeschichte rund um Nadorst interessieren, genauso aber auch an alle Menschen, die gerne ”op platt“ lesen.