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Archiv des Marke: Interview

20 Mai

Henry Palmer ist wieder da! Interview mit Krimi-Autor Ralph Gerstenberg

grimm-und-lachmund-introDieser Mann ist kein Polizist, er ist aber auch kein Privatdetektiv: in Ralph Gerstenbergs Berlin-Krimi „Grimm und Lachmund“ steht mit Henry Palmer ein Mensch im Mittelpunkt, den man als „mitteldeutschen Lebenskünstler“ bezeichnen könnte – was auch zeitlich ziemlich gut passen würde. Denn die Story spielt in der frischgebackenen Hauptstadt der Nachwende-Zeit. Worte wie „Hipster“ oder „Gentrifizierung“ sind Mitte der Neunziger Jahre noch nicht en vogue. Auf dem Tempelhofer Feld landen noch Flugzeuge, in Eckkneipen gibt’s noch kein W-LAN, und wer in seinem Wohnzimmer eine tote Leiche entdeckt (wie z.B. Henry Palmer), ruft die Polizei per Festnetz. Zum Re-Launch von „Grimm und Lachmund“, erstmals erschienen 1998 im Argument-Verlag, liest Ralph Gerstenberg eine kurze Szene aus dem Buch, und spricht im anschließenden Interview über das Krimi-Schreiben, das Berlin der Neunziger, und verrät am Ende: was macht Henry Palmer eigentlich heute? Bei ebooknews-press ist „Grimm und Lachmund“ ab sofort als E-Book und Taschenbuch erhältlich – siehe auch die Leseprobe. Die weiteren Bände der Henry-Palmer-Trilogie („Ganzheitlich sterben“ sowie „Hart am Rand“) erscheinen in den nächsten Monaten.

Ein Kommissar steht in der Henry-Palmer-Trilogie nicht im Vordergrund, der Held heißt Henry Palmer und ist eher privat unterwegs – Was ist das für ein Typ, und wie bist du auf ihn gekommen?

Henry Palmer ist nach abgebrochenem Studium zunächst arbeitslos und schlägt sich dann mit verschiedenen Jobs durchs Leben: Pizzafahrer, Locationscout etc. Er ist im Osten aufgewachsenen und gehört zu einer Generation, die in der DDR den propagierten Zielen mehr als skeptisch gegenüberstand. Mit dieser Skepsis begegnet er nun auch seinem sich verändernden Lebensumfeld nach der Maueröffnung, die er mit Anfang zwanzig erlebt hat. Man könnte sagen, er sei auf der Suche nach einem geeigneten Lebenszusammenhang. Seine Begeisterung für eine berufliche Karriere und den damit verbundenen Anpassungen und persönlichen Einschränkungen hält sich jedoch in Grenzen. Jemand hat mal geschrieben, er sei der Prototyp des modernen, unkonventionellen, ambivalenten Helden und pädagogisch nicht besonders wertvoll. Und woanders stand mal, er sei „ein ambitionsloser Romantiker ohne Plan“. Diese Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Gekommen bin ich auf ihn durch Beobachtungen in meinem eigenen Freundeskreis, wo sich damals viele einfach so durchgeschlagen und ständig die Jobs gewechselt haben. Außerdem wollte ich keinen Kommissar als Hauptfigur, weil mich die Beschreibung von polizeilicher Ermittlungsarbeit literarisch nicht besonders gereizt hat. Und einen Privatdetektiv fand ich im Berlin der neunziger Jahre nicht besonders realistisch. Dann doch lieber jemand, der durch verschiedene Jobs und seinen Freundeskreis mit Verbrechen konfrontiert wird und wider Willen ermitteln muss. Das eröffnete viel Raum für Milieubeschreibungen, menschliche Dramen und Komödien.

Die Polizei tritt in „GuL“ gleich dreifach auf – in Form der Kommissare Oeser, Bönninghaus und Röntsch. Was ist von denen zu halten, besonders heldenhaft kommen die mir auch nicht vor? 

Hauptkommissar Bernhard Oeser ist eine eher literarische Ermittlerfigur ganz in der Tradition von Georges Simenons Maigret oder Friedrich Glausers Wachtmeister Studer – über den ich damals meine Magisterarbeit geschrieben habe. Beleibt, mit erheblicher Menschenkenntnis, ein Mann mit einem großen, aber leider auch etwas schwachen Herz, der eintaucht in die Milieus, die Atmosphäre, in der ein Verbrechen geschehen ist, eine etwas altmodische Vaterfigur für Henry Palmer. In den späteren Romanen „Das Kreuz von Krähnack“ und „Feuer im Aquarium“ wird er ja selbst zur Hauptfigur. Kommissar Röntsch ist das genaue Gegenteil seines Vorgesetzten – Palmers Antipode. Ein Karrierist mit Hang zu schnellen Ermittlungsergebnissen und pressewirksamer Präsentation, der pausenlos an Oesers Stuhl sägt. Und Bönninghaus verkörpert den loyalen deutschen Beamten, der sich nicht gerade für seinen Job aufreibt, aber mit seiner gewissenhaften Art den Apparat am Laufen hält.

„Grimm und Lachmund“  spielt in der Mitte Neunziger Jahren, und ist ja auch zu dieser Zeit entstanden. Was für eine Zeit, was für ein Berlin ist das eigentlich, in dem Henry Palmer lebt?

Beim Wiederlesen der gesamten Trilogie für diese Neuausgabe habe ich festgestellt, dass im Berlin 1995, dem Jahr, in dem „Grimm und Lachmund“ spielt, schon nicht mehr so geträumt und getanzt wurde wie Anfang der Neunziger. Immer mehr Freiräume wurden geschlossen. Auch in Palmers Freundeskreis begann die Geschäftemacherei. Die Zeit der Unschuld, falls es sie jemals gegeben hat, war definitiv vorbei. Berlin wurde abgesteckt und aufgeteilt. Die Cleveren waren dabei ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, während Henry Palmer und seine Freunde weiter in ihren Tagträumen lebten, bis sie schließlich von der Realität eingeholt wurden. Eine Zeit des Umbruchs, auch technisch. Es ist schon witzig, wenn man liest, dass es 1995 Agenturen gab, die zu bestimmten Zeiten Geschäftsleute auf ihrem Mobiltelefon anriefen, um deren Position durch offensichtliche Wichtigkeit zu stärken. Das Internet steckte bei „Grimm und Lachmund“ noch in den Kinderschuhen, doch schon damals war Kinderpornografie eine miese Begleiterscheinung dieses Mediums. Und so ähnlich war es auch in der zweiten Hälfte der Neunziger in Berlin. Es gab noch das Gefühl des Aufbruchs, kreative Freiräume, Visionen, aber schon Missbräuche, Vereinnahmung, Verwerfungen. Das wird bei der Lektüre sehr deutlich.

Wie geht es weiter mit Henry Palmer? Macht die Figur im Verlauf der Trilogie Fortschritte – & wo wäre Henry Palmer heute?

Ich glaube, er wäre Selbstversorger in der Uckermark, würde Kriminalromane schreiben, die er als Selfpublisher veröffentlichen würde, oder – das ist die andere Seite – er wäre einfach ein Alkoholiker auf Hartz IV. Bei allem Witz ist er ja durchaus auch ein melancholischer Typ mit Hang zum Resignativen. Der Abgrund ist stets spürbar. In der Trilogie wird, glaube ich, deutlich, dass er keine Skrupel hat, den Zeitgeist für sich zu nutzen. Im dritten Teil „Hart am Rand“ arbeitet er für Filmproduktionsfirmen, sucht Drehorte für Filme aus, die er verachtet, und nervt Alteinwohner der begehrten Wohnungen mit den kommerziellen Interessen seiner Auftraggeber. Auch wenn er sich dabei immer selbst in seiner Zweifelhaftigkeit wahrnimmt, hat er kein Problem damit, seine Arbeitskraft in den Dienst einer Gesellschaft zu stellen, die sich auf eine Weise verändert, die er selbst oft nur mit bitterem Humor kommentieren kann. Manchmal auch unpassend, wie ich finde. Es ist offenbar der Humor des Verzweifelnden, eine Art Galgenhumor, der manchmal mit Ironie verwechselt wird. Aber in einem kann man sich, glaube ich, sicher sein, wenn es ihm irgendwo zuviel wird, wird er gehen – wohin auch immer.

22 Okt

„Verknappung macht künstlerische Arbeit wertvoller“ – Interview zum Start von „Mordje Marx Moos“

mordje-marx-moos„Mordje Marx Moos“ von Silvia Holzinger & Peter Haas, das klingt fast so, als gäbe es einen neuen Stern am Himmel des Regio-Krimis. Was das Berliner Dokumentarfilmer-Paar zunächst im Film, nun auch im Buch zum Film erzählt, hat auch tatsächlich mit der Vorgeschichte und den Auswirkungen eines Mordes zu tun. Bei der „Suche nach dem letzten Juden in der Familie“, so der Filmtitel, geht es um die Geschichte von Eduard Haas, den Großvater von Peter Haas, von den Nazis 1942 in Buchenwald ums Leben gebracht. Buch und Film sind deutlich persönlicher als alles, was die beiden Filmemacher bisher angepackt haben – dem Prinzip der konsequenten Direktvermarktung, wie sie es in ihrem Ratgeber „Kann man denn davon leben“ beschrieben haben, folgen Holzinger & Haas aber auch jetzt. Mehr dazu im folgenden Interview, das ich mit beiden anlässlich des Buch-Launchs in dieser Woche geführt habe. Mehr lesen